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Rentenfonds

Rentenfonds sind Investmentfonds, deren Anlageschwerpunkt in Anleihen liegen. Es gibt reine Rentenfonds und gemischte Rentenfonds, die sowohl in Aktien als auch in Rentenpapieren investieren.

Rentenfonds bieten im Allgemeinen einen langfristig konstanteren Ertrag bei geringeren Wertschwankungen als Aktienfonds. Im Allgemeinen liegt die erzielte Rendite unter der von Aktienfonds.

Auch wenn Rentenfonds relativ sicher sind, besteht auch bei Rentenfonds die Gefahr von Wertverlusten, da bei steigenden Zinsen der Wert den Anleihen sinkt. Die Wertschwankungen aufgrund von Zinsveränderungen sind aber erheblich schwächer als bei Aktienfonds. Zur Risikostreuung ist vorgeschrieben, dass Rentenfonds mindestens in 20 verschiedenen festverzinslichen Wertpapieren investieren.

Bei Rentenfonds wird nach dem Anlageort unterschieden nach:

  • Deutsche-Rentenfonds: Es wird nur in deutsche festverzinsliche Wertpapiere investiert. Durch diese Anlage besteht kein Währungsrisiko und nur ein sehr geringes Bonitätsrisiko.
  • Euroland-Rentenfonds: Euro-Rentenfonds investieren nur in auf EURO ausgestellte Wertpapiere. Dadurch besteht kein Währungsrisiko für die Anleger.
  • Europäische-Rentenfonds: Europäische-Rentenfonds investieren in festverzinsliche Wertpapiere aus ganz Europa. Da auch in nicht EURO-Anleihen investiert wird besteht ein Währungsrisiko.
  • Internationale Rentenfonds: Internationale Rentenfonds investieren weltweit in festverzinsliche Wertpapiere, dadurch besteht ein Währungs- und Bonitätsrisiko. Internationale Rentenfonds erreichen aber häufig bessere Ergebnisse. Da viel in Dollar-Anleihen investiert wird, führt ein steigender Dollar bei Internationale Rentenfonds meist zu besseren Erträgen und ein fallender Dollar zu einer schlechteren Performance.

Andere Unterscheidungskriterien sind:

  • Bontät: Die Bonität bezeichnet die Zahlungsfähigkeit und Kreditwürdigkeit der Schuldner
    • High-risk-Fonds = High-yield-Fonds investieren in Anlagen mit einer niedrigeren Bonität. Diese Anlagen bieten höhere Zinsen, bei Zahlungsunfähigkeit des Schuldners droht der Verlust des eingesetzten Kapitals. Durch die Risikostreuung der Fonds wird dieses Risiko aber begrenzt.
  • Währung: Bei der Anlage in anderen Währungen wird die Ertrag der Fonds in hohem Maße von der Wertentwicklung der Anlagewährung bestimmt.
    • Euro-Rentenfonds
    • Dollar-Rentenfonds

Tipps zu Rentenfonds:

  • Wie bei allen Anlagen gilt auch für Fonds die Regel: Höhere Gewinne sind nur durch höhere Risiken zu erreichen.
  • Der Ausgabeaufschlag liegt meist um 3 Prozent. Bei Discountbrokern manchmal etwas weniger. Aufgrund des Aufgabeaufschlags und der jährlichen Managementgebühr erreichen Rentenfonds häufig nicht die Rendite von Bundesschatzbriefen. Eine Direktanlage ist daher häufig günstiger.
  • Rentenfonds sollten aufgrund des Ausgabeaufschlags zumindest mittelfristig gehalten werden, d.h. mindestens drei Jahre.